Geschichte

Die Geschichte der Weihnachtsmärkte im Erzgebirge liegt bereits im 14. Jahrhundert. Damals kam der Brauch auf, Handwerkern zu gestatten auf dem Marktplatz Verkaufsstände in der Vorweihnachtszeit zu eröffnen, umso deren Kasse etwas aufzubessern.

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Bergparaden

Die Bergparaden im Erzgebirge werden auch als Berg- und Hüttenparade bezeichnet. Sie dienten früher und auch heute noch dazu eine Gemeinschaft oder Körperschaft, deren Erwerb mit dem Bergbau und dem Hüttenwesen verbunden ist, zu repräsentieren.

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Märkte heute

Die Weihnachtsmärkte im Erzgebirge sind durch traditionsreiche handwerkliche Künste und den traditionellen Bergparaden geprägt. Jedes Jahr aufs Neue verwandeln sich die vielen Städte im Erzgebirge zu einem weihnachtlichen Miteinander.

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Weihnachtsmärkte 2014

Hier findest du eine Auflistung aller Weihnachtsmärkte im Erzgebirge. Komplett mit vollständigem Programm und Uhrzeiten.

Viel Spass beim Glühweintrinken ! :)

zu den Weihnachtsmärkten

Weihnachtsmärkte im Erzgebirge

Weihnachtsmarkt im Erzgebirge

Geschichte der Weihnachtsmärkte im Erzgebirge

In Deutschland gibt es vermutlich nicht einen Ort, an dem es kurz vor Weihnachten keinen Weihnachtsmarkt gibt. Besonders bekannt sind die Weihnachtsmärkte im Erzgebirge. Geprägt sind die Weihnachtsmärkte vor allem durch den damalig ansässigen Bergbau. Neben dem Bergbau sind auch typische erzgebirgische Volkskünste auf den Märkten vertreten. Heute werden diese Künste noch an zahlreichen Weihnachtsmarktständen verkauft. Dazu gehören Räuchermänner, Schwibbögen, Weihnachtspyramiden, Bergmanns- und Engelsfiguren.

alter weihnachtsmarkt

Quelle: Wikipedia

Auf zahlreichen Weihnachtsmärkten im Erzgebirge gibt es auch die Bergparaden. Sie schaffen in den auch heute noch existierenden traditionell geschmückten mittelalterlichen Bergstädten eine einzigartige Atmosphäre. Gerade im Erzgebirge gibt es die meisten Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland. Zu den größten Weihnachtsmärkten zählen übrigens Annaberg-Buchholz, Aue, Marienberg, Olbernhau, Freiberg, Schwarzenberg und Schneeberg.

 

Die Weihnachtsmärkte im Erzgebirge werden, wie zu Beginn erwähnt, sehr stark durch den Bergbau und durch die dort ansässigen handwerklichen Fähigkeiten geprägt. Die Geschichte der Weihnachtsmärkte im Erzgebirge liegt bereits im 14. Jahrhundert. Damals kam der Brauch auf, Handwerkern zu gestatten auf dem Marktplatz Verkaufsstände in der Vorweihnachtszeit zu eröffnen, umso deren Kasse etwas aufzubessern. In der Vorweihnachtszeit nutzten die Handwerker im Erzgebirge die Zeit um Körbe, Backwaren, Spielzeug und zahlreiche andere handwerklich errichtete Dinge zu verkaufen. Der Grundstein für die heutigen traditionell erhaltenen Weihnachtsmärkte im Erzgebirge war gelegt worden. Auch damals wurde bereits an das leibliche Wohl der Besucher gedacht. Deswegen wurden neben Spielzeug und Dekorationsartikeln geröstete Kastanien, Mandeln und Nüsse verkauft.
Weihnachtsmärkte im Erzgebirge heute – immer noch von Traditionen geprägt
Die Weihnachtsmärkte im Erzgebirge sind auch heute noch von den traditionellen Märkten aus dem 14. Jahrhundert geprägt. Die typischen traditionellen Weihnachtsmärkte im Erzgebirge bestehen heute aus Verkaufsständen, die auf den Straßen und anderen Bereichen aufgebaut werden. Es werden immer noch weihnachtlich riechende Bachwaren wie beispielsweise Printen, Lebkuchen, Spekulatius, Christstollen, diverse Süßigkeiten wie Zuckerwatte, gebrannte Mandeln angeboten. Neben dem leiblichen Wohl wird heute zusätzlich auf den Weihnachtsmärkten im Erzgebirge etwas gegen die Kälte unternommen. Glühwein in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Feuerzangenbowle sowie Punsch sind an vielen Ständen zu bekommen. Auf den Weihnachtsmärkten im Erzgebirge gibt es traditionelle für die Region wichtige Weihnachtsspezialitäten. Zum Programm eines jeden Weihnachtsmarktes im Erzgebirge gehören Verkaufsstände für die weihnachtliche Dekoration wie beispielsweise Lametta oder kunsthandwerkliche weihnachtliche Artikel (Krippen, Erzgebirgische Schwibbogen).

Außerdem gibt es bei den meisten Märkten ein Rahmenprogramm, in Form der Bergparaden. Im Erzgebirge werden auch heute noch viele Traditionen der ursprünglichen Weihnachtsmärkte fortgesetzt. An vielen Orten werden traditionelle Pyramidenanschieben oder Anlichteln eröffnet. Außerdem gibt es Buden mit erzgebirgischer Holzkunst, Christbaumschmuck, Kerzen, Spielwaren und weihnachtliche Leckereien. Der Duft von Weihnachten lädt jedes Jahr tausende Menschen ein, einen Weihnachtsabend im Erzgebirge zu verbringen.

Bergparaden auf den Weihnachtsmärkten im Erzgebirge

Bergparaden im Erzgebirge

Schwarzenberger Bergmannsumzug

Foto: LSD Fotografie

Die Bergparaden im Erzgebirge werden auch als Berg- und Hüttenparade bezeichnet. Sie dienten früher und auch heute noch dazu eine Gemeinschaft oder Körperschaft, deren Erwerb mit dem Bergbau und dem Hüttenwesen verbunden ist, zu repräsentieren.
Die Bergparaden im Erzgebirge sind eine Sonderform des Aufzuges, die für hochgestellte Persönlichkeiten veranstaltet wird. Die Bergparaden wurden früher zu besonderen Anlässen veranstaltet, dazu zählten vor allem Knappschaftsfesten, Huldigungsfeiern, Diensteinführung, Tod hoher Bergbeamter, Festtage und Streittage. Heute wird die Bergparade zusätzlich in der Vorweihnachtszeit durchgeführt und findet regen Anklang.

 

Geschichte der Bergparade
Die Tradition zur Bergparade ist im sächsischen Erzgebirge entstanden. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Bergparade immer wieder unterschiedlich durchgeführt. Die Trachten der Berg- und Hüttenleute wurden beispielsweise durch den Berghabit abgelöst.
Ab 1768 nahm die Bekleidung der Berg-und Hüttenleute einen uniformartigen Stil an. Der Aufbau, Ablauf und die Teilnehmerzahl der Bergparaden sind sehr unterschiedlich. Die Teilnehmerzahl kann sich zwischen 100 und 3000 bewegen. Die Anzahl der Berg-und Hüttenleute während der Parade hing von der Bedeutung der Parade ab. Die Anzahl der verzierten Berg-und Hüttenfahnen und die der Bergkapellen war sehr unterschiedlich und hing im Regelfall von der Anzahl der Beteiligten ab. Die Bergparade fand in den vielen Jahren des Bestehens auch Eingang in der Kunst. Gemälde und andere künstlerische Arbeiten wurden mit den Motiven der Bergparade gefertigt.

Die Bergparade im Jahr 2014
Jedes Jahr zur Adventszeit findet die alljährliche Bergparade im Erzgebirge statt, die Du unbedingt einmal in deinem Leben besucht haben solltest. Laut der Tradition werden die Bergparaden mit der am 1. Adventssamstag in Seiffen stattfindenden Parade eröffnet. Alle weiteren Bergparaden, außer kleinen Paraden zum Heiligen Abend, finden an den Adventswochenenden statt. Paraden, die nach 16 Uhr beginnen, tragen eine Besonderheit mit sich, die sehr im Regelfall doch sehr romantisch ist: hierbei werden die Bergleute mit einer Fackel ausgestattet.
Bei den heutigen Bergparaden ist es nicht mehr unüblich, dass neben den männlichen Teilnehmern auch Frauen und Kinder mit marschieren. Die männlichen Teilnehmer tragen zur Parade ihre Uniformen, Frauen und Kinder hingegen tragen andere Kleidungsstücke. Eine einheitlich vorgeschriebene Tracht bei den Frauen gab es lange Zeit nicht, weshalb man sich auf die Trachten des 19. Jahrhunderts berief. Kinder hingegen tragen die saubere Arbeitskleidung, die aus Schachtkittel, schwarzen langen Hosen, schwarzen Schuhen und schwarzen Krempenhut besteht. Je nach Grad der Anstellung des Bergmanns unterscheiden sich die Kleidungsstücke im Detail.

Übersicht über einige stattfindende Bergparaden:

29.November 2014
9:30 Uhr Kleine Bergparade in Seiffen
14:00 Uhr Auftaktbergparade des Sächsischen Landesverbandes in Chemnitz

30. November 2014
14:00 Uhr Bergparade in Thum
17:00 Uhr Bergparade in Aue

6. Dezember 2014
14:00 Uhr Bergparade in Stollberg
17:00 Uhr großer Bergaufzug in Oelsnitz
17: 30 Uhr kleiner Bergaufzug Schneeberg

07.Dezember 2014
16:30 Uhr Bergparade in Schneeberg
17:00 Uhr Bergparade in Olbernhau im Rittergut

13. Dezember 2014
14:00 Uhr Bergparade in Zwickau
15:30 Uhr große Bergparade Seiffen

Weihnachtsmärkte heute

Die Weihnachtsmärkte im Erzgebirge sind durch traditionsreiche handwerkliche Künste und den traditionellen Bergparaden geprägt. Jedes Jahr aufs Neue verwandeln sich die vielen Städte im Erzgebirge zu einem weihnachtlichen Miteinander. An vielen Orten werden die Weihnachtsmärkte mit dem traditionellen Pyramidenanschieben oder Anlichteln eröffnet, die beide eine sehr schöne Tradition darstellen.
Das Pyramidenanschieben und Anlichten ist im Erzgebirge eine weihnachtliche Tradition, die heute noch in vielen Dörfern abgehalten wird. Große Pyramiden prägen das Ortsbild vieler Dörfer. Bei der Gestaltung der hohen Pyramiden wurde Bezug auf den ansässigen Bergbau, die erzgebirgische Holzkunst sowie die dortige Weihnachtstradition genommen.
Zu Beginn der Weihnachtszeit versammeln sich Besucher und Einwohner, zu einem Becher Glühwein und einer Bratwurst und schauen zu, wie diese riesigen Pyramiden ihren Dienst aufnehmen. Traditionell wird das vielerorts Pyramidenanschieben genannt.
Weihnachtsmarktbude mit erzgebirgischer VolkskunstDie handwerklichen Künste und das Schwibbogenfest
Egal welchen Weihnachtsmarkt Du im Erzgebirge besuchen wirst, auf jedem wirst Du die handwerklichen Künste der Gemeinde bewundern können. Auf vielen Weihnachtsmärkten bekommst Du neben den normalen weihnachtlichen Dekorationsartikeln die typischen Holzkünste zu bestaunen. Räuchermänner, Engel sowie Bergmänner stehen an vielen Ständen bereit, um gekauft und bewundert zu werden. Hinzu kommen die hochwertig und oftmals in Handarbeit angefertigten Schwibbögen und Pyramiden aus dem Erzgebirge.
Was früher als abendliche Beschäftigung unter Bergmännern galt, ist heute eine beeindruckende handwerkliche Kunst geworden. Traditionell findet zusätzlich am dritten Adventswochenende das originale Johanngeorgenstädter Schwibbogenfest statt. Zu diesem Fest erwachen die Figuren des Schwibbogens zum Leben und erzählen ihre Geschichte. Zusätzlich laden dich gemütlich eingerichtete Buden mit dazugehöriger erzgebirgischer Holzkunst, Spielwaren aus Holz, Kerzen und diversen Weihnachtsleckerrein zum Bleiben ein.
Die Bergparaden und die Mettenschichten als Tradition
Natürlich solltest Du bei einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt im Erzgebirge die Bergparaden nicht versäumen. Die Bergparaden finden an unterschiedlichen Orten im Erzgebirge statt und werden traditionell in den Uniformen der Bergleute abgehalten. Größe und Teilnehmerzahlen unterscheiden sich. Heute gelten die Bergparaden als traditionelles Highlight und werden von vielen Tausend Menschen besucht.
Neben den Bergparaden gibt es noch eine weitere Tradition, die auch heute noch aktuell auf den Weihnachtsmärkten gefeiert wird. Die Mettenschichten werden in 20 Schaubergwerke der Region und zahlreichen Städten zelebriert. Hintergrund der Mettenschicht ist die Feier der zuletzt gefahrenen Schicht vor Weihnachten unter Tage. Gefeiert wird heute mit traditioneller Bergmannsmusik, “Speckfettbemm” und einem Glühwein.

Die weihnachtlichen Leckerrein
Auf den Weihnachtsmärkten im Erzgebirge ist natürlich auch für dein leibliches Wohl gesorgt. Neben den zahlreichen bergmännischen Traditionen gibt es natürlich auch traditionelle weihnachtliche Leckerrein. Eine Leckerrein, die Du unbedingt probieren musst, ist die erzgebirgische Stolle – eine wahrliche Delikatesse, die es sonst in Deutschland kein zweites Mal gibt.
Neben der traditionellen Stollen gibt es noch weitere Schlemmerrein, wie Kekse und diverse Süßigkeiten, Glühwein und Punsch.